Kungsleden: Der letzte Tag

Die siebte und letzte Etappe unserer Kungsleden-Schneeschuhwanderung führt uns von Teusajaure nach Vakkotavare. Das sind nochmals 16km und knapp 500 Höhenmeter im Aufstieg.

Teusajaure-See

Wir brechen schon sehr früh Kurz vor 7:00 auf; nicht nur wegen der Länge der Tour, sondern weil wir in Vakkotavare den Bus um 14:50 sicher erreichen wollen. Leider hat das Wetter schon wieder gewechselt und wir stapfen bei leichtem Schneefall und schlechter Sicht los.

Allein im Nichts

Zuerst überqueren wir den Teusajaure-See, dann beginnt am gegenüberliegenden Ufer der mühsame Aufstieg. Bei dem schlechten Wetter machen wir nur eine kurze Trinkpause, dann geht es weiter bis zur Vakkotavare-Hütte.

Das Ziel in Sicht

Hier treffen wir auch ein paar Skiwanderer, die bereits gestern angekommen sind und ebenfalls auf den Bus warten. Wir haben vorher noch Zeit, uns eine Nudelsuppe zu kochen. Der Bus Richtung Gällivare ist nur für ca. 20 Personen plus Gepäck – das ist knapp! Wir brauchen dann aber fast 20 Minuten bis auch die letzte Pulka verladen ist.

Auf der Vakkotavare -Hütte

In Stora Sjöfallet steigen wir dann in einen größeren Bus um. Um 18:10 erreichen wir dann Gällivare. Wieder umsteigen und nach nochmals knapp zwei Stunden sind wir wieder in Kiruna. Die Variante über Kebneskaise ist verkehrstechnisch günstiger angebunden, aber nicht so schön.

Bahnhof von Gällivare

Den Reservetag haben wir nicht gebraucht. So können wir ihn in Kiruna für einen Ausflug zum Icehotel in Jukkasjärvi (Linienbus 501) oder einen Stadtbummel verwenden.

Kirche von Kiruna

Es war eine schöne und abwechslungsreiche Tourenwoche für deren Gelingen auch die gleichmäßige und sehr gute Leistungsfähigkeit der Gruppenteilnehmer wichtig war. Die gute Laune ist natürlich auch Grundvoraussetzung!

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Kungsleden: Von Singi nach Tausajaure

Die sechste Etappe des Kungsleden von Singistugorna nach Teusajaurestugorna ist mit 22km wieder sehr lang und einsam.

Singi im Morgenlicht

Die anderen Skiwanderer, die uns die letzten Tage begleitet hatten, sind nämlich nach Kebnekaise abgebogen. Wir müssen also heute komplett neu spuren.

Schlittenhunde beim morgendlichen Aufstehen
Erste Sonnenstrahlen

Um kurz nach 8:00 beginnen wir die Tour bei schönstem Wetter: Sonnenschein und windstill. Links und rechts von dem weiten Tal, das nach Süden führt stehen Berge mit teilweise beeindruckenden Flanken. Besonders der Liddubakti hat eine toll gegliederte Südwand.

Frostiger Morgen
Liddubakti

Nach 13km und gut vier Stunden erreichen wir Kaitumjaurestugorna. In der Hütte machen wir Mittagspause und kochen eine Suppe. Für STF-Mitglieder (ind HI-Mitglieder) ist das kostenlos. In Kaitumjaure ändert sich die Geographie deutlich: Währen nördlich die Täler in Nord-Süd-Richtung verlaufen, gehen sie weiter südlich in West-Ost-Richtung. Wir müssen jetzt also mehr An- und Abstiege machen.

Abstieg nach Kaitumjaure

Wir folgen auf den restlichen neun Kilometern den Markierungen über einen Rücken zur Hütte Teusajaurerestugorna. Der Weg führt über ein weites Plateau, das einem die Weite der Landschaft nochmals vor Augen führt.

Nach Teusajaure
Am letzten Pass

Die Hütte verfügt wieder über eine Sauna, die wir noch vor dem Abendessen genießen. Leider ist unser Schlafraum so hochgeheizt, dass er sich ähnlich anfühlt und ich kaum schlafen kann.

Abendstimmung in Teusajaure

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Kungsleden: Ohne Sicht nach Singi

Heute sind die Temperaturen deutlich auf ca. minus 10 Grad gestiegen. Allerdings ist die Sicht schlecht, es windet und schneit leicht.

Saelka

So ist die Etappe von 12km, die zudem kaum Höhenunterschiede aufweist, recht eintönig. Aus Sicherheitsgründen trotten wir alle im Gänsemarsch hintereinander her. Die zweite Gruppe, die parallel zu uns unterwegs ist (Belgier mit Skiern, Pulka und Zelt), ist fast zur gleichen Zeit gestartet sodass wir teilweise zusammenlaufen.

Gemeinsam durchs Weiss

Nach 7km kommen wir an die Kuoperjakka, ein kleines Notbiwak. Für eine kleine Mittagspause entkommen wir dem unfreundlichen Wetter. Danach geht es weiter fast meditativ bis zum Tagesziel, der Singistugorna (700m), wo wir gegen 13:30 ankommen.

Mittagspause

Den Nachmittag verbringen wir wie üblich mit Wasser holen und kochen, Holz hacken, kochen und spielen. Eine Sauna haben wir heute nicht.

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